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Das Sesamteam

Gerhard Ruster
Evelyn Feltes
Sabine Kaspar

Gerhard Ruster
Ich arbeite seit 20 Jahren in eigener Praxis und gebe seit mehr als 10 Jahren Kurse.
Vor meiner Praxistätigkeit hatte ich eine Töpferei. Meinen ersten Ton habe ich selbst gegraben und wie viele Töpfer habe ich auch meine Glasuren selbst entwickelt. Meine Töpferscheibe habe ich selbst zusammengeschweißt und mir einen eigenen Brennofen gebaut, genau so wie ich ihn brauchte. Ich bin gewohnt, mir meine Werkzeuge selbst zu konstruieren, weil es für meinen speziellen Zweck oft nichts Geeignetes gibt.

Im Anfang meiner Praxis arbeitete ich zunächst mit Büchern und selbst erstellten Lochkarten. Der Computer war mir zu fremd und bis heute bin ich nicht entschieden, ob er eine wirkliche Hilfe darstellt oder doch mehr für Ablenkung vom Eigentlichen sorgt.

Das Sesamprojekt habe ich mit in einem Arbeitskreis initiiert vor mehr als 12 Jahren. Wir haben zunächst damit begonnen, die Originalveröffentlichungen alter Prüfungen in Bibliotheken aufzustöbern, da sie am ehesten den Geist einer Prüfung wiedergeben. Mit einem einfachsten Suchprogramm konnte sich dann jeder diese Inhalte schon besser zugänglich machen.

In dieser Zeit haben wir auch viele Prüfungen neuer Arzneien angstrengt und die Ergebnisse ebenfalls für uns so zugänglich gemacht. Dies war mit ein Hauptgrund, ein eigenes System zu entwickeln, denn die üblichen Software Hersteller für Homöopathen konnten unsere Prüfungsergebnisse nicht so übernehmen, wie wir das für die tägliche Praxis brauchten.

Sucht man ein Similimum für einen Patienten, so muss der Geist einer Arznei dem Geiste der Erkrankung des Patienten entsprechen. Der Geist der Arznei ist zum Beispiel fassbar mit einer Arzneiprüfung am Gesunden. Der Geist der Erkrankung drückt sich aus in den "nämlichen Worten des Patienten" während der Anamnese. Die Aufgabe von uns Homöopathen sehe ich darin, die Ähnlichkeit dieser beiden Geister zu erkennen und den einen mit dem anderen zu vertreiben.

Um das zu bewerkstelligen, haben sich als Hilfmittel die Repertorien entwickelt, dass diese nur grobe Werkzeuge sind, versteht sich von selbst. Doch sind diese Hilfsmittel zuweilen zu einer Art Bibel geworden, weil die Arzneimittellehre eine solche Dimension angenommen hat. Bei den Repertorien geht im Praxisalltag die direkte Verknüpfung mit den Quellen verloren. Das änderte sich nicht wirklich durch die Benutzung des Computers.

Deshalb sah ich mich veranlasst, ein neues Werkzeug zu konstruieren, welche mich bei der täglichen Praxisarbeit immer wieder zu den Quellen führt. So entstand SESAM. In SESAM lese ich täglich in den Prüfungen, während ich Arzneien für meine Patienten suche und entdecke unsere Materia Medica immer wieder neu.

Bei der Konstruktion des neuen Werkzeuges gab es anfangs viele Hindernisse. Wir hatten zuerst einen Programmierer beauftragt. Der konnte sich aber nicht wirklich vorstellen, was wir brauchten und ich wußte nicht, was ein Programmierer kann. Letztendlich war das Ergebnis dieser Bemühungen nicht so fruchtbar. Deshalb entschloss ich mich, mir die Fähigkeit des Programmierens selbst anzueignen, damit ich mein Spezialwerkzeug genau so bauen konnte, wie ich es brauche. Anfangs war diese Angelegenheit sehr mühselig, doch mit der mit Zeit um so fruchtbarer.

In diesem Prozess haben sich für mich neue Dimensionen der Homöopathie eröffnet und was dabei bisher harausgekommen ist, heißt SESAM. Ich benutze dieses Programm täglich seit vielen Jahren in meiner Praxis zum Wohl meiner Patienten.


Bisherige Veröffentlichungen:
  • Homöopathie , eine Einführung für Laien und Patienten. (Eurobooks)
  • Sepia und die Tintenfischfamilie , eine Fallsammlung zu Sepia und drei weitere Prüfungen von den Tintenfischen: Kalmar, Oktopus und Nautilus. (BoD Verlag)
  • Lac-Felinium, eine klinische Fallstudie (Gemeinsam mit Karl-Josef Müller).
Seminarreihen fanden bisher statt in Berlin, Hamburg, Münster, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgart, Troisdorf (Bonn-Köln) und Wien.


Evelyn Feltes
Ich habe seit Ende 1996 eine homöopathische Praxis. An dem Sesam Projekt arbeite ich von Anfang an mit. Hierbei habe ich mich hauptsächlich um den Aufbau der Datenbank gekümmert, unter anderem Teile aus Allens Enzyklopädie übersetzt. Des Weiteren habe ich auch gemeinsam mit meinem Kollegen Otmar Neuhöfer viele Ausarbeitungen von neueren Prüfungen sowie eigene Prüfungen durchgeführt, wie z. B. Citrus limonis, Coelogyne pandurata, Dionaea muscipula, Nepenthes distillatoria und Prüfungen von verschiedenen Schmetterlingen, die demnächst veröffentlicht werden: Polyommatus icarus (Hauhechel-Bläuling), Acherontia atropos (Totenkopfschwärmer), Papilio machaon (Schwalbenschwanz).
Neben meiner Praxistätigkeit kümmere ich mich bei Sesam um Organisatorisches, wie Bestellungen als auch Reklamationen bearbeiten...


Sabine Kaspar
Seit 1991 bin ich Heilpraktikerin, Homöopathin, wie meine Kollegen aus dem Saarland. Seit einigen Jahren lebe ich in Berlin und kümmere mich hier v.a. um die Belange unserer Sesamkunden und Interessenten.
Bei Fragen zu Sesam oder Problemen mit Sesam können Sie sich immer gerne an mich wenden, auch wenn Sie eine pers. Beratung brauchen oder vielleicht eine Onlineeinführung ins Programm haben möchten. (Geht per Telefon mit Ein- und nat. auch wieder Auslogfunktion) und kostet nichts außer etwas Zeit. (30-90 Min), je nachdem was Ihre Zeit erlaubt und wie ausführlich Sie es gerne hätten.
Mail oder Anruf genügt.
Sie erreichen mich unter 03023185617 od. kaspar.sabine@gmail.com

 
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